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Die Wahl des Massenspeichers und des Disk Controllers ist sehr entscheidend.
Man muss unterscheiden zwischen der der Transferrate (Anzahl
Byte/Zeiteinheit) und der Latenzzeit (Wartezeit bis die verlangten Daten
gelesen sind). Die Latenzzeit wird durch schneller drehende Disks, oder der
Verwendung von mehreren E/A Kanälen (mirroring) verkürzt. Die Transferrate
kann verbessert werden durch Verteilung der Daten auf mehrere Datenträger.
Bei den Controllern steht man bei einfachen System oft vor der Wahl zwischen
IDE und SCSI. Für kleinere Systeme (bis zu 2 Disks) ist IDE vergleichbar mit
SCSI bezüglich Durchsatz und CPU Belastung. Bei mehr Disks hat SCSI noch heute
Vorteile gegenüber IDE, vor allem wegen der kleineren CPU Belastung.
Wenn möglich sollte man immer versuchen die Daten auf mehrere Disks zu
verteilen um die Latenzzeiten klein zu halten.
Dateisystem hier gibt es sehr grosse Unterschiede ein Beispiel für ein
schnelles Dateisystem ist Reiserfs.
System Limits
Eine wichtige Grenze ist die maximale Anzahl offener file descriptors.
Diese Grenze ist bestimmt durch /proc/sys/fs/file-max. Falls man
mit select oder anderen polling system calls arbeitet dann muss
auch der Wert von __FD_SETSIZE in include/linux/posix_types.h
erhöht werden.
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Hans-Peter Oser
2007-10-30