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Mit der Version 3.0 von Xen wurde softwaremässig die Möglichkeit geschaffen,
das Betriebssystem
Windows als Gastsystem einzurichten. Doch das allein reicht nicht, auch bei
der Hardware waren
entsprechende Modifikationen nötig. Durch die Integration eines, die
Virtualisierung unterstützenden
Befehlssatzes in die neuste Prozessoren-Generation von Intel (namens
Vanderpool) und AMD (namens
Pacifica), entfällt dann auch endgültig die Modifikation der Gastsysteme.
Intel-Prozessoren die mit der VT Technologie arbeiten, kennen die drei
standardmässigen x86-Ringe
für den so genannten VMX-Nonroot Bereich, in dem die Gäste
(DomainU) laufen.
Unter diesen Nonroot-Bereich wird nun eine neue Ebene geschoben, die VMX-Root
genannt wird.
Diese neue Ebene besteht aus der altbekannten Dom0, also dem
Hypervisor. Analog der Zeit ,Prä-Hardware-Unterstützung, besitzt auch hier der
Hypervisor die Kontrolle über sämtliche Hardware (inklusive
dem Prozessor) des Systems.
Was die Privilegien-Level betrifft, so bleiben diese unverändert, das
Gastsystem wird also nicht, wie
bei der Paravirtualisation, in den Privilegien-Ring 1 verschoben. Siehe 5.
Abbildung 5:
XEN mit Hardware Virtualisierung
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Hans-Peter Oser
2007-10-30